Fragen zu Jag3D im Zuge einer Projektarbeit im Master (Software)

Fabian @, Donnerstag, 22. Oktober 2015, 22:03 (vor 732 Tagen)

Schönen guten Abend Herr Lösler,

im Zuge unserer Projektarbeit im 3. Mastersemester an der Hochschule in Mainz hätten wir ein paar Fragen zu Jag3D.

Nun zu den Fragen:

Wir nutzen an der HS Mainz grade bei Master- und Projektarbeiten des Öfteren Jag3D zur Ausgleichung von 3D-Netzen. Dabei bin ich auf einige Probleme gestoßen die Sie mir vielleicht auch ganz einfach beantworten können.

Uns ist bekannt das die 3D-Netzausgleichung sehr feinfühlig auf Näherungskoordinaten und auch generell sehr präzise mit Genauigkeiten umgeht. Nachdem wir das Netz einmal 2D und einmal 1D in der Höhe jeweils mit anderen Programmen ausgeglichen hatten war uns schon einmal bewusst mit welchen Genauigkeiten wir in die Ausgleichung gehen können und welche Beobachtungen grob falsch sind.

Bei der 3D-Ausgleichung mit Jag3D hab ich dann auf die Vorverarbeitung-Näherungskoordinaten zurückgegriffen und danach auf die Vorverarbeitung-Mittelwertbildung. Jetzt sind mir jedoch beide mathematischen Vorgänge (Näherungskoords und Mittelwertbildung) unklar. Können Sie bitte kurz beschreiben was dabei gemacht wird, da es in der Dokumentation nicht wirklich hervorgeht. Grade die Mittelwertbildung führte dann schließlich zu einem super Ergebnis, jedoch wurde ein jeweiliges Satzmittel aus verschiedenen Satzbeobachtungen der Standpunkte schon vorab mit einem selbstgeschriebenen Oktave-Programm vollzogen.
Es spielt nun eine zentrale Rolle für uns was bei diesen beiden Verfahren mit Messwerten und Näherungskoordinaten gemacht wird, da ohne diese kein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden kann.

Und die zweite Frage bezieht sich auf die Variablen Ak, Bk, Ck (Konfidenzellipsen): Wie werden diese genau berechnet?Eigenwert multipliziert mit Faktor der F-Verteilung?

Ich würde mich sehr über eine entsprechend erklärende Antwort von Ihnen freuen.

Vielen lieben Dank und mit freundlichen Grüßen
Fabian


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